Aktuelle Projekte

Jetzt auf DVD!

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Der Roadmovie : "Happy Welcome" -Willkommenskultur hautnah!

Ein großes Dankeschön an Walter Steffen und sein Team!

Infos und Bestellmöglichkeit der DVD finden Sie hier: Happy Welcome

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  • Berlin 2016

    In Kooperation mit der AWO Berlin-Mitte e.V., gefördert durch den Berliner Projektfonds kulturelle Bildung, besuchen 8 Clowns ab 13. September die AWO Flüchtlingseinrichtungen in Berlin. Im Herbst finden Shows für alle Bewohner statt, in einem zweiten Schritt werden ab Januar 2017 Workshops in den jeweiligen Einrichtungen angeboten. Zwei der Workshops laufen über einen längeren Zeitraum und werden im Juni/ Juli 2017 zu einer Schlussaufführung mit den teilnehmenden Kindern, Müttern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gebracht. Der Verein Clowns ohne Grenzen Deutschland e.V. wurde 2007 gegründet und konnte in seinem neunjährigen Bestehen über 35 Projekte in 15 Staaten der Welt durchführen. Auch in Deutschland ist der Verein seit 2014 in der Flüchtlingshilfe aktiv. 2015 wurde der Verein im Rahmen des startsocial-Wettbewerbs von Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgezeichnet, 2016 erhielten die Clowns eine Theodor-Heuss-Medaille für ihr zivilgesellschaftliches Engagement und ihren Einsatz für Demokratie und Freiheit zuerkannt. “Lachen verbindet” ist das erste Projekt der Regiogruppe des Clowns ...
  • Rußland 2016

    Von 18. bis 29. September werden die Clowns ohne Grenzen erstmals ein Engagement in Russland durchführen, im Rahmen einer zehntägigen Reise wird ein vierköpfiges Team der Clowns nach Nizhni Tagil reisen. Johanna Monnerjahn, Miriam Brenner, Holger Stüve und Heiko Mielke werden eine typische Sowjetstadt besuchen, die von Monoindustrie gekennzeichnet ist und in der die Menschen keine Perspektive haben, außer der Stadt den Rücken zu kehren. In einer Situation, in der weder die Menschen noch die Stadtregierung finanzielle Mittel für kulturelle Maßnahmen haben, bestehen keine kulturellen Angebote; die längerfristige Schließung des Zirkus, der für die Kinder die Hauptattraktion der Stadt war, hat diese Situation noch erschwert. Aus dieser Situation heraus ist die Idee geboren, mit Hilfe der Clowns die Stadt und ihr ländliches Umfeld zu besuchen, in Schulen, Waisenhäusern und Behinderteneinrichtungen zu spielen und ein Lächeln in die Gesichter der Kinder zu zaubern. Wir möchten uns sehr herzlich beim Onlinebuchhandel Buch 7 ...

Aktuelle Termine

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Neues aus dem Blog:



Heute starten wir ungewöhnlich spät, gegen zwölf. Wir fahren nach Löbau in Ostsachsen, in eine Gemeinschaftsunterkunft.








Der Empfang durch den Hausmeister und einen ehrenamtlichen Mitarbeiter ist freundlich, aber es scheint zunächst so, als käme gar niemand auf den Hof der Unterkunft. Nach demokratischem Entscheidungsprozess laufen wir musizierend durch die Flure der zwei Stockwerke und begrüßen die aus ihren Zimmern tretenden Bewohner, vorrangig Menschen aus Eritrea, dem Irak und Syrien. Männer und Frauen strahlen und bewegen sich zum Rhythmus unserer Instrumente, einige Kinder stehen still vor Überraschung. Ein Paar aus Afrika verzaubert uns durch Anmut in weiß-goldenen Gewändern. Unten versammeln sich schließlich etwa 20 Erwachsene und 3 Kinder. Ich bin zum erstenmal als aktive Clownin dabei und sehr glücklich über die Wirkung unseres Tuns.






Nach dem Auftritt kommt es noch zu freundlichen Gesprächen mit den Bewohnern. Auch das Informationsbedürfnis der Mitarbeiter ist größer als in Leipzig; wir verweilen etwas länger als geplant. Der nachhallende Wermutstropfen wurde durch einige junge Männer, die während des Auftrittes aggressive Sprüche rufend am Zaun entlanglaufen, eingegossen. Unser Publikum verstand die Worte wohl nicht und ließ sich nicht ablenken. Wir sprechen noch mehrfach auch über ihre räumliche Situation, die sich wahrlich angenehmer gestalten könnte. Am heutigen Nachmittag sahen wir sie herzhaft lachen und fröhlich winken.



Auf dem Weg nach Friedersdorf sind wir unter Zeitdruck und erfahren am Telefon, dass dort keiner der Anwesenden von unserem Kommen weiß. Da ich den Auftritt organisiert habe, beschäftigt es mich besonders und bin ich umso mehr erleichtert, als wir beim Ankommen an einem scheinbar unbewohnten Gebäude des DRK schnell Verantwortlichen begegnen. Sie organisieren in Windeseile Platz, Stühle und Publikum und es wird ein überaus bereicherndes Erlebnis.








Yo-Ho! formt nach dem Auftritt aus Luftballons Tiere und Blumen. Die überwiegend aus Syrien stammenden ca. 20 Kinder und 20 Erwachsenen wollen viele Fotos mit jedem von uns, erzählen von sich und verbreiten eine überaus herzliche Willkommensstimmung.







Wir fahren nach Bautzen in die vermutlich sehr schöne Altstadt (dunkel wars, die Sterne blinkten) und wirken wohl ein wenig abgespannt, deutlich einverstanden mit dem Clowns-ohne-Grenzen-Sein.

Eine gute Nacht / Laila saida!

Daniela Döring